Fahrt nach Oklahoma City

Gestern war ein wirklich sehr anstrengender Tag. 700 + X Meilen Fahrt gehen an einem nicht spurlos vorrüber, besonders wenn dann noch ein paar kleinere Probleme dazu kommen. Als erstes hat morgens das Auto wieder gemeckert, dass zu wenig Luft im Reifen ist. Ich hab mir dann einen Luftdruckmesser gekauft, da es ja sowas, wie schon erwähnt, an den Tankstellen normalerweise nicht gibt. Natürlich komm ich danach an die einzigste Tankstelle weit und breit, die sogar einen hat. Egal. So ein Teil kann man immer gebrauchen. Auf jeden Fall hab ich festgestellt, dass ich vorgestern die Reifen weitaus mehr aufgepumpt hab, als sie eigentlich aufgepumt werden sollten. Vorgeschriebener Druck 32 PSI, vorhandener Druck über 50 PSI, bis auf einen Reifen, der hatte nur 30. Den hab ich dann aufgepumt und weiter gings. Bin dann knapp 200 Meilen gefahren, hatte zwischendurch ein wirklich sehr leckeres 500g Steak in einem Diner in New Mexico, bis dann die Anzeige vom Reifendruck wieder aufleuchtete. Ich bin dann aber noch knapp 50 Meilen weitergefahren bis zum nächsten Parkplatz und hab schon gesehen, dass der Reifen, der gestern auch wenig Luft hatte ziemlich platt war. Dann war erst mal Reifenwechsel angesagt. Der Reservereifen, der bei dem Auto dabei ist, ist wirklich nur ein Notfall-Reifen. Sieht etwa aus wie ein Mofa-Reifen, so dünn wie der ist. Man darf auch nur 50 Mph mit dem fahren. Is so was normal? Also bei meinem A3 ist ein ganz normaler Reifen als Reserverad dabei. Dann musste ich erst mal zum nächsten Reifenhändler, mitten in der Pampa in New Mexico. Hab dann auch einen gefunden, aber der führt nur Truck- und SUV-Reifen. Der war aber so nett und hat bei einem anderen ein paar Meilen weiter angerufen, der dann auch wirklich einen passenden hatte. Bozos Garage. Eine wirklich lustige Truppe da. Alles Mexicaner. Waren auch wirklich schnell. Dann konnte es endlich weiter gehen. Die nächsten 400 Meilen gingen dann zügig voran. Hab mich auch immer exakt an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten, bin dann aber kurz nach Mitternacht trotzdem mal wieder von einer Polizei angehalten worden. Angeblich hab ich die Mittellinie überfahren. Hab ich aber gar nicht gemerkt. Er dachte ich wär vielleicht übermüdet, aber zu meinem Glück war ich da gerade topfit. Er gab mir eine Verwarnung und weiter gings. Dann noch ein paar Baustellen vor Oklahoma City und gegen 2 Uhr Nachts kam ich dann endlich im Hotel an!
Jetzt ist es 10:45 morgens, um 11 muss ich auschecken, also mach ich mich jetzt mal auf den Weg nach Houston, Texas.
Bilder hab ich heute mal ausnahmsweise fast keine gemacht. Wird wohl doch nix mit dem Rekord im Bilderschießen 🙂 Die paar Bilder lade ich dann erst morgen mit denen von Houston hoch.
Also bis dann.

Und ja: Ich war nicht im Grand Canyon. Einmal nach unten und wieder hoch wird als komplette Tagestour empfohlen. Eine Tour bis zum Colorado-River, der in der Mitte des Tales fließt, sogar als 2-Tages-Tour. Für Übernachtungen sind aber Genehmigungen fällig. Hab jetzt leider nicht den Parkplan bei mir, da steht nähmlich die Weglänge. Geb morgen bescheid.
Also bis dann!

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Ein Gedanke zu „Fahrt nach Oklahoma City

  1. Dodge City

    Hallo Stefan ! Also das mit dem Steak und dem Luftdruckproblem bring ich jetzt mal in einen Zusammenhang … ;-)) Aber was soll´s – schließlich gibt so´n Steak auch Kraft und beim Reifenwechsel sparst Dir dann den Wagenheber. Schade wegen den Fotos, freu´ mich natürlich auf morgen. Übrigens: eine neue Karte ist bestellt. Also, bis dann. Viele Grüße aus Dodge City, äh Dollnstein.

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