Archiv für den Monat: November 2011

4 Wochen Florida – Eine Zusammenfassung

Ja, nun sind doch schon 4 Wochen Leben und Arbeiten in Florida vorbei. Die Zeit vergeht hier echt wie im Flug, aber die Stimmung ist bis jetzt immer gut!
Die Arbeit ist nicht sonderlich anstrengend (bis jetzt) und macht zum größten Teil auch viel Spaß. Der Vorteil hier ist, dass 99% aller Besucher gut gelaunt sind, was sich auch auf die eigene Laune und den Spaß bei der Arbeit auswirkt. Nicht zu vergleichen mit einem Job in Deutschland, z.B. beim Kaufhof, wo man täglich mit schlecht gelaunten und teilweise auch aggressiven Kunden zu tun hat. Auch das Wetter hier ist natürlich hervorragend. Bisher gab es nur wenige Tage wo es kühl war. Heute war ausnahmsweise mal so ein Tag, wo die Temperatur auf 55° Fahrenheit (ca. 13° Celsius) gesunken ist. Mit meinen Mitbewohnern und meinen deutschen Kollegen verstehe ich mich sehr gut. Auch mit einigen internationalen Kollegen hab ich mich schon angefreundet. Es ist wirklich toll!
Langeweile kommt eigentlich selten auf. Wenn man einmal nichts zu tun hat, kann man immer noch in einen der Disney Themenparks. Mittlerweile habe ich alle 4 besucht, aber natürlich bei weitem noch nicht alles erlebt. Disney bietet immer etwas neues, momentan zum Beispiel viele „Christmas Specials“. Besonders die Shows und die Feuerwerke haben es mir angetan, da bekomm ich immer noch teilweise eine Gänsehaut.
In meinem Biertest bin auch schon ziemlich weit gekommen. In den ersten 4 Wochen hatte ich folgende Biere zur Probe: 30 Budweiser, 12 Budweiser Select, 22 Miller High Life, 6 Corona, 4 Steel Reserve, 6 Shiner Hefeweizen, 4 Natural Ice und 4 Michelob Lager. Insgesamt also 88 Dosen bzw. Flaschen mit 12 oz (0,35 L), teilweise auch 16 oz (0,47 L). Nicht eingerechnet ist das Bier in Restaurants bzw. Kneipen.
Meine Favoriten sind bis jetzt Miller High Life, Steel Reserve und Michelob.
Natürlich kann man auch ohne Alkohol viel Spaß in Florida haben, aber eine Feierabendhalbe gehört nun mal einfach dazu 🙂

Soweit die Zusammenfassung, dann erst mal auf weitere 48 Wochen USA!

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Tag 20 bis 27: Ybor City, St. Augustine und Black Friday

Montag und Dienstag waren ganz normale Arbeitstage, wo eigentlich nicht viel passiert ist. Am Montag war ich hauptsächlich am Register Sommerfest (Kasse vom Imbiss) und am Dienstag Open Buffet (Buffet herrichten).

Mittwoch war schon interessanter, da wollten wir eigentlich nach Clearwater Beach an den Strand. Morgens um 8 Uhr hab ich erst noch den Leihwagen von Alamo abgeholt und dann sind wir zu fünft bei strahlendem Sonnenschein aus Orlando in Richtung Westküste gefahren. Leider ist es ab Tampa immer bewölkter gewordern und wo wie dann in Clearwater ankamen, hat es schon geregnet. Da es im Süden nicht so bewölkt aussah, sind wir dann an der Küste entlang bis kurz vor Sarasota. Das Wetter hat uns aber verfolgt. Kurz nachdem wir ankamen, begann es auch dort zu regnen. Etwas frustriert ging es dann wieder zurück nach Tampa, genauer gesagt in das historische Viertel „Ybor City“. Bis jetzt waren wir fast 6 Stunden im Auto unterwegs für nichts! Ybor City hat den Tag aber gerettet. Wir haben dort nämlich wirklich sehr gut und auch noch günstig gegessen. Ich hatte Nudeln mit Muscheln, Shrimps und Fischfilet für nur 12 Dollar. Dazu einen gemischten grünen Salat, der mit Nüssen, getrockneten Cranberries und Blue Cheese verfeinert wurde. Unglaublich lecker! Danach wollten die Mädels Shisha rauchen: Extrem chillig. Ich hab mir aber statt Shisha eine Cohiba Zigarre mit einem Corona Bier gegönnt. Danach ging es wieder nach Orlando, wo bei Walmart nochmal ordentlich eingekauft wurde (wenn man schon mal einen Mietwagen hat) und danach noch Kerstins Umzug von den Vista Way – Apartments in die Commons anstand. Die Commons sind für die internationalen Cast-Member von Disney gedacht, aber da hier momentan so voll ist, mussten einige erst mal in Vista Way wohnen. Gegen 1 Uhr bin ich dann vollkommen übermüdet am Sofa eingepennt.

Donnerstag war der beste Tag der Woche. Da bin ich mit Jule nach St. Augustine gefahren. Die anderen Mädels mussten an dem Tag leider wieder arbeiten. Wir haben uns in St. Augustine das historische Viertel angesehen und auch die Festung besucht. In den Leuchtturm wollten wir eigentlich auch noch, aber der hatte an dem Tag (Thanksgiving) leider zu. Dafür hatten wir aber ein wirklich ausgezeichnetes Thanksgiving Dinner in der „Gourmet Hut“. Anfangs eigentlich für uns eine Notlösung, weil die meisten Restaurants schon ausgebucht waren, aber hinterher waren wir echt froh hier gegessen zu haben. Das ist wirklich ein Geheimtip! Das Essen bestand aus Turkey, Turkey Stuffing (hatte einen Hauch von Apfelstrudelgeschmack), Creamy Potatoes (unbeschreiblich gut), Reis (u.a. mit Mandeln verfeinert) und rote Rüben. Das ganze für nur 14 Dollar! Auf dem Rückweg hat dann jeder von uns noch ein 1/2 Bushel (ca. 12 kg) Blutorangen und Grapefruits gekauft. Einfach lecker und natürlich frisch von den Plantagen in Florida!

Abends ging es dann noch zum Shopping, schließlich war am Freitag „Black Friday“.
Viele Geschäfte haben schon ab 22 Uhr mit satten Rabatten gelockt und hatten natürlich die ganze Nacht geöffnet. Schon um 19 Uhr haben sich die ersten Schlangen im Walmart gebildet, um die supergünstigen Produkte zu ergattern, z.B. ein Compaq Laptop nur 198 Dollar oder ein 32 Zoll TV für nur 188 Dollar. Der Verkauf begann aber erst um 22 Uhr! Ab 21 Uhr war der riesengroße Parkplatz am Walmart komplett voll und es ging nichts mehr rein oder raus. Auch im Premium Outlet war alles voll. Zum Glück kann ich da zu Fuß hin laufen, aber auch das hat mir nichts gebracht. Bei vielen Läden musste man sich schon vor dem Laden in eine Schlange stellen und wenn man mal drin ist, ist dort das große Chaos. Beispiel Hilfiger Outlet: Dort konnte man zwar direkt rein, aber viele Sachen waren einfach nur am Boden rumgelegen und die gänigsten Größen waren schon zum Großteil ausverkauft. Immerhin gab es 40% auf alles! Ich hätte noch einige Teile gefunden, teilweise die letzten in meiner Größe: 1 Jeans, 1 kurze Hose, 1 Polohemd, 2 T-Shirts, 1 paar Schuhe, 1 Sweatshirt mit Kapuze und etwas Unterwäsche. Mit Rabatt hätte das alles zusammen umgerechnet nur 130 Euro gekostet. In Deutschland bekommt man für den Preis genau eine Jeans! Dann musste ich aber noch zur Kasse. Es waren alle 20 Kassen geöffnet. An jeder Kasse standen 2 Mitarbeiter und die Kassenschlange ging durch den ganzen Laden, geschätzte 200 Meter! Ich hab mir gedacht, probiern wirs mal. Also angestellt und gewartet. Zwischendurch immer wieder angerempelt worden oder platz gemacht, dass jemand durch kann. Meine Laune wurde immer schlechter. Nach 30 Minuten bin ich ungefähr 20 Meter weitergekommen. Die Schlange war aber noch gut 10 mal so lange! Wie schon einige vor und hinter mir auch: Meine Sachen an das nächste Regal geschmissen und aus dem Laden abgehauen. Es war nun schon 0:30. Ich wär wahrscheinlich noch bis mind. 5 Uhr in der Schlange gestanden und um 8:30 musste ich schon wieder zur Arbeit. Aus Frust hab ich dann noch ein paar Bierchen getrunken und bin gegen 1:30 ins Bett.

Freitag ging es schon ziemlich früh los, ich war nämlich Open Stocker. Da muss man an den Snack-Ständen (Pretzel Cart, Bierline und Sommerfest) alles herrichten. Der Vorteil dabei ist, dass man schon wieder ziemlich früh (18 Uhr) Feierabend hat. Am letzten Tag mit dem Mietwagen bin ich dann nochmal richtig shoppen gegangen (Walmart, Target und Publix) und hab unseren Kühlschrank und die Vorratsschränke nochmal richtig voll gemacht. Danach bin ich noch ins Wing House zum Essen gegangen. Im Grunde das gleiche wie Hooters: Alle Bedienungen laufen in knappen Oberteilen und Höschen rum, es gibt unzählige Fernseher, wo überall Sport läuft und das meistbestellte Gericht sind die Chicken Wings. Mir haben die Wings hier aber sogar noch besser geschmeckt als bei Hooters und die Bedinungen haben auch noch besser ausgesehen. Ein tollar Tagesabschluss! Noch ein paar Corona und es ging wieder zurück nach Hause.

Samstag war mein letzter Trainings-Tag. Früh morgens um 8 Uhr hab ich erst mal den Mietwagen zurück gegeben und ab 11:45 Uhr musste ich dann anfangen zu Arbeiten. Heute ging es hauptsächlich ans „Pretzel Cart“ und danach noch etwas ins „Sommerfest“. Weil heute nichts los war und so viele Mitarbeiter da waren, konnte ich sogar ne halbe Stunde eher nach Hause. Am Abend hat mich zum ersten mal so richtig die Müdigkeit gepackt. Es war auch das erste mal, dass ich vor 0 Uhr ins Bett bin. Hab zwar nebenbei noch am Laptop „Two and a half men“ angesehen, bin aber nach max. 5 Minuten (gegen 23 Uhr) eingeschlafen.

Heute Sonntag hab ich mal wieder frei, ich muss aber mal ein paar Dinge hier im Haushalt erledigen. Wäsche waschen, Bad putzen und ein bisschen aufräumen. Mal sehen, was sich sonst noch so alles ergibt. Ein bisschen Sport könnte auch mal nicht schaden, hab schon gefühlte 2 kg zugenommen.

Die Fotos der vergangenen Tage:

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Bericht folgt demnächst

Momentan komme ich einfach nicht dazu hier im Blog zu schreiben. Entweder bin ich arbeiten oder unterwegs. Ab übermorgen ändert sich das aber wieder. Sonntag hab ich frei und nächste Woche arbeite ich nur 6 Stunden pro Tag, meist von 17 bis 23 Uhr. Als Überbrückung bis zum nächsten Bericht, ein Video von der Lichter-Show
„The Osborne Family Spectacle of Dancing Lights“:

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Tag 17 bis 20: Fotomodel, Weihnachten und Downtown Orlando

So oft wie am letzten Donnerstag wurde ich glaub ich noch nie innerhalb so kurzer Zeit fotografiert. Mindestens 6 mal hab ich zusammen mit den Gästen für ein Foto posiert und dann wurde ich noch unzählige male einfach so während der Arbeit fotografiert. An dem Tag war ich an der „Bierline“, also am Bier zapfen und Brezen verkaufen. So macht die Arbeit richtig spaß. Besonders weil sich auch die Gäste jedes mal unglaublich freuen, wenn sie sich mit uns fotografieren lassen.

Freitag war mein erster freier Tag diese Woche und war anfangs ziemlich langweilig für mich, weil die anderen, mit denen ich immer etwas unternehme arbeiten mussten und ich sonst nichts zu tun hatte. Gegen Abend bin ich dann für 3 Stunden in die „Disney Hollywood Studios“, wo ich mir ein paar tolle Shows angesehen habe, u.a. „Fantasmic“ und „The Osborne Family Spectacle of Dancing Lights“. Eine wirklich unglaubliche Weihnachtslichter-Show, powered by Sylvania (a Siemens Company). Nebenbei bemerkt: Ich möchte echt mal wissen, wie viel Siemens für ihr ganzes Sponsoring hier bei Disney bezahlt hat. Mittlerweile kenne ich schon 2 Shows und 1 Fahrgeschäft, das von Siemens gesponsert wird.
An dem Tag hab ich mir auch eine kleine Erkältung eingefangen, aber ich hab zum Glück die optimale Anti-Erkältungs-Lösung gefunden: 2 Steel-Reserve (Starkbier mit 8,2%) und Vicks Nyquil (wie Wick MediNait aber stärker!)

Samstag war auch ein super Tag. Da hatte ich auch frei und hab mich mitm Norbi getroffen, der ja momentan in Tampa arbeitet. Wir sind dann zusammen nach Downtown Orlando, wo wir aber eigentlich nichts aufregendes erlebt haben. Wir haben uns das beide etwas besser vorgestellt. Das beste war der Zigarren-Shop, wo ich zum ersten mal eine Zigarre geraucht hab und ich muss sagen: Gar nicht so schlecht! Danach wollten wir eigentlich noch zu Bubba Gump im Universal Studios City Walk, aber die „Abzocker“ wollten 15 Dollar fürs Parken! Nebenbei: Bei Downtown Disney, einer ähnlichen Vergnügungsmeile mit Restaurants, Shops und Kneipen zahlt man nichts fürs Parken!
Wir haben dann im Outlet gegessen, weil Norbi dort eh noch ein paar Sachen gebraucht hat.

Heute Sonntag war dann wieder arbeiten angesagt. Anfangs arbeitete ich im „Sommerfest“, einem Imbiss, wo viel los war und die Zeit recht schnell verging. Nach der Pause musste ich dann als Greater und Seater arbeiten, was aber nicht unbedingt meine Lieblings-Jobs sind. Ansonsten ist heute nicht viel passiert. Vorhin hab ich mich wieder mit einem frischen 18-Pack Budweiser eingedeckt, was ich gerade eiskalt genieße 🙂

Ein paar Fotos von meinem Besuch der Disney Hollywood Studios:

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Tag 15 und 16: Buffet, Seater, Register & Stocker

Ja gut, ich kann nicht leugnen, dass die Arbeit momentan sehr einfach ist, aber wie schon mal erwähnt, das ist nur momentan so. Die nächsten Wochen wird es wieder voller im Park. Von der Verpflegung her kann ich mich auch nicht beschweren. Vorgestern haben wir noch ein kleines „Barbecue“ im deutschen Themenbereich bekommen und heute war ein großes Thanksgiving Dinner mit Truthahn für alle internationalen Cast Member.
Bei der Arbeit war ich gestern den ganzen Tag am Buffet. Alles auffüllen und danach putzen. Eine sehr einfache und überschaubare Arbeit.
Heute war das ganze etwas abwechslungsreicher: Zuerst Seater, also Gäste die einen Tisch reserviert haben aufrufen, begrüßen und zum Tisch bringen. Danach war ich am Register, also Bestellungen am Sommerfest-Imbiss aufnehmen (Bratwurst, Apfelstrudel und Co). Zum Schluss war ich noch Stocker, also die verschiedenen Imbisse (Sommerfest, Bierline und Pretzel-Cart) mit Waren versorgen. Mein Lieblings-Job heute.

Ansonsten gibts eigentlich nichts neues. Morgen früh um 6 müssen wir dann noch unsere Social ID Card beantragen und danach gehts bei der Arbeit wieder an die Bierline.

Ja und zu Weihnachten kann ich momentan gar nichts sagen. Hier ist zwar alles schön weihnachtlich dekoriert, besonders in den Parks und Einkaufszentren, aber so richtige Weihnachtsstimmung will bei den Temperaturen einfach nicht aufkommen. Aktuell ist es 0:17 Uhr und es hat noch gut über 20 Grad.

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Tag 13 und 14: Küche und Bierline

Schon wieder 2 Tage vergangen. Mann die Zeit vergeht hier echt schnell!
Vorgestern ging es für mich erst mal in die Küche: Culinary Training
Da an dem Tag aber sehr wenig los war, waren meine Aufgaben sehr begrenzt. Die längste war Brezen auspacken, salzen und aufbacken. Dann noch einige Kuchenstücke auf Platten legen und die Küche sauber machen. Dann war eigentlich nichts mehr für mich zu tun. Ich wurde dann in den Biergarten geschickt um den anderen beim Buffet auffülen zu helfen. Um 18 Uhr war Feierabend.
Gestern ging es erst ans „Sommerfest Window“, wo man Bratwurst, Frankfurter, Bier, Apfelstrudel, etc. an die Gäste übergibt. Ein sehr lockerer Job. Einer der beliebtesten hier. Danach ging es an die Bierline. Eigentlich das gleiche wie das Pretzel Cart nur statt Hövels Dunkel gibt es hier Radeberger. Zusätzlich gibt es an beiden Stationen aber noch Altenmünster Oktoberfest.
Naja Wirt ist kein guter Job für mich, da ich mich jedes mal überwinden muss, dass Bier dem Gast zu geben und nicht selbst zu trinken. Genauso bei den warmen Pretzels, die riechen nämlich verdammt lecker.
Das Training für den Muskelkater ist ganz einfach: 20 kg ca 1,5 km schleppen.
Ja, momentan sind die Arbeitszeiten ganz human, aber das wird sich noch ändern. Momentan bin ich ja noch im Training und im Park ist nicht so viel los, im Dezember wird sich das aber wieder ändern.
Englisch muss ich eigentlich nicht so viel reden, nur mit meinen Roommates, den Küchenkräften, den Managern und mit den Gästen, wobei da auch immer einige deutsche dabei sind.

Ein paar Fotos vom Parkbesuch vor 2 Tagen, meinem Frühstück und einem Hefeweizen aus Texas, das wie Erdinger schmeckt. Damit alle zufrieden sind, anbei auch noch ein Foto in meinem Kostüm:

Außerdem noch ein Video von „Reflections of Earth“, der täglich Feuerwerk/Licht – Show im Epcot, powered by Sylvania, a Siemens Company.
Da fällt mir grad noch ein toller Moment von vor 2 Tagen ein, als wir das Pretzel-Cart gereinigt haben. Währenddessen fand nämlich dieses Feuerwerk statt und im Hintergrund sah man dann noch das große Feuerwerk „Wishes“ vom Magic Kingdom.
Für mich war das ein Gänsehaut-Moment.

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Tag 11 und 12: Frei und erster Arbeitstag

Gestern war erst mal ausschlafen angesagt, hatte nämlich einen leichten Kater. Zum Glück hab ich mir schon ein paar magische rote Pillen gekauft. Gegen Mittag ging es dann ins Outlet (Essen und ein paar Klamotten kaufen) und danach zu Publix, mal ein bisschen Brotzeit, Frühstück und neues Bier kaufen. Von der ganzen Schlepperei (u.a. eine Gallone Milch, 3 Liter Wasser und 2 Liter Bier) hab ich heute gleich an Muskelkater.
Abends ging es dann noch ins Epcot um das Feuerwerk anzuschauen. Wirklich spektakulär. Ein Video dazu lade ich mal die nächsten Tage hoch.

Heute war dann endlich mein erster Arbeitstag angesagt. Von 14.15 bis 22.45. Zuerst am Buffet (einfach immer wieder nachfüllen) und danach über 5 Stunden am Pretzel-Wagen. Brezen verkaufen, Bier zapfen und abkassieren. Zum Schluss noch Bestandsaufnahme und Kasse machen, sowie alles sauber putzen.
Am Anfang etwas stressig, weil da immer eine ewig lange Schlange war, die nicht kürzer werden wolle, aber zum Schluss wurde das ganze doch noch entspannender. Zum Glück hatte ich einen super Trainer (Kevin aus München), der mir alles gezeigt hat, bei Fragen und Problemen schnell geholfen hat und mit dem ich mich auf bayerisch auch noch gut verstanden hab. Morgen geht es dann für mich als Küchenhelfer in die Küche.

Fotos gibt es erst die nächsten Tage wieder, hab jetzt keinen Bock mehr  🙂

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Tag 8 bis 10

Die letzten Trainingstage waren noch mal wunderbar. Man wird fürs Essen und für das Fahren von Attraktionen bezahlt. Also hauptsächlich sind wir während der Arbeitszeit im Park herumgelaufen und heute durften wir mal vom deutschen Buffet probieren. (Bratwurst, Fleischpflanzerl, Schnitzel und Co). Teilweise ganz lecker, aber für meinen Geschmack fehlt da etwas die Würze.
Im Detail:
Am Tag 8 hatten wir unseren Discovery Day im Epcot, wo wir auch zum ersten mal den Besuchern als neue Cast Member vorgestellt wurden. Abends haben wir dann noch eine kleine Wein-Party gemacht. Am Tag 9 (gestern) hatten wir frei. Da waren wir in den Hollywood Studios. Abend dann noch in einer „All you can eat“ Salat-Bar.
Gesundes Essen in Amerika: Einfach unglaublich lecker! Heute war dann der erste offizielle Besuch im deutschen Pavillion angesagt. Ein bisschen Papierkram und danach das Essen vom Buffet probieren. Ein wunderbarer Tag. Danach waren wir noch beim „Grocery Bingo“. Ein Bingo Spiel, wo man Lebensmittel gewinnen kann. Zum Ende des Tages, war dann noch unser „Throw in“ angesagt. Also ein paar peinliche Momente, wo die „neuen“ in die deutsche Gruppe integriert werden. Für mich zu langweilig: saufen und etwas blankziehen. Hab da schon schlimmeres mitgemacht 🙂
War aber ne super Bar wo wir waren. Pitcher Budweiser mit 64 Oz (1,9 Liter) nur 8,50 Dollar. Sogar rauchen war erlaubt. Kam mir da drin wie im alten Silberdollar vor.

Da Fotos während des Trainings bei Disney verboten sind und auch während unseres „Throw Ins“ Fotos nicht gerne gesehen waren, heute nur ein paar Fotos von unserem Besuch der Hollywood Studios:

Übrigens noch ein Fun-Fact: Jedes Jahr werden über 1,6 Millionen Turkey Legs im Freizeitpark verzehrt. Ein Turkey Leg hat fast 2 Pfund!

Und noch was: Da muss man erst bis nach Florida fliegen, bis man gefragt wird, ob man oft im Dasda ist ?!?! Meine neue Kollegin kommt nämlich aus Rennertshofen!

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Tag 5 bis 7: Training days

Die letzten Tage waren nun Schulungen angesagt. Allerdings fast nur halbtags. Die längste war am Samstag mit 8 Stunden. Typisch Disney, mit extra hochmotivierten Mitarbeitern und vielen Image-Videos von Disney. Unsere Namensschilder wurden von Mickey Mouse (unser Boss) persönlich vorbeigebracht. Unsere Disney-IDs (mit denen wir viele Rabatte bekommen und kostenlos in die Parks können) haben wir auch schon bekommen. Aktuell machen wir hauptsächlich Kurse am PC. Heute ging es mit dem Kurs „Alkohol“ los. Hat perfekt gepasst, da ich noch einen kleinen Kater von gestern hatte 🙂 Freizeit haben wir momentan eigentlich schon noch recht viel, das wird sich aber auch noch ändern. Im Apartment bin ich relativ selten, meistens sind wir unterwegs im Outlet oder im Wal Mart. Samstag waren wir auch das erste mal kurz in einem der Parks, nämlich im Magic Kingdom und gestern Abend gab es in einem der Apartments eine kleine und gemütliche Wein-Party.
Morgen bekommen wir noch unser Kostüm, die Schuhe haben wir bereits. Bis Donnerstag ist dann noch Training angesagt, am Samstag geht endlich die Arbeit los!
Ich bin schon richtig gespannt!

Da wir in den Trainings auch immer sogenannte „Fun-Facts“ bekommen, auch mal eines für euch: Walt Disney World® ist flächenmäßig doppelt so groß wie Manhatten!

Hallo Onkel Michael! Schön, dass du auch mitliest. Also nur „Urlaub“ ist das nicht. Wir haben ja auch Trainings und müssen da jeden Morgen zwischen 5 und 6 Uhr aufstehen.
Ansonsten stimmt es, dass der Einstieg relativ soft ist.
Onkel Thomas, wie man sieht gehts mir bestens und ja die „Dame“ stand bei uns am Checkin. So wie alle anderen Damen auf den bisherigen Fotos auch.
Lauti, die Fotos vom Gardasee werde ich mir mal bei Gelegenheit ansehen. Momentan komm ich aber irgendwie gar nicht dazu (immer unterwegs). Mit den deutschen komm ich bisher ganz gut zurecht. Wobei ich außer denjenigen, mit denen ich angekommen bin, noch kaum einen persönlich kenne. Hab mir übrigens jetzt erst mal Corona (passt noch besser zum Wetter momentan) gekauft, das Samuel Adams heb ich mir noch für später auf, wenn es etwas kälter wird.

Diesmal nur eine kleine Fotogalerie:

 

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