Archiv der Kategorie: My life in Florida

Ein Jahr lang leben und arbeiten in den USA.

Die Leber leistet Schwerstarbeit

Eigentlich war es eine ziemlich ruhige Woche, wären da nicht 2 „Ausnahmefälle“ gewesen. Letzten Samstag Abend ging es, wie eigentlich jede Woche, mal wieder ins Cowboys. Diesmal aber nicht um 23.30 Uhr (wie sonst), sondern schon um 23:00 Uhr. Wir hatten also diesmal gut 1,5 Stunden Zeit, um das Freibier zu genießen. Das Problem war, dass ich an dem Tag ja schon früh aus hatte und dann auch noch etwas Zeit zum Vortrinken hatte. Innerhalb von 4 Stunden waren dann 13+X und ein kleiner „Dead Nazi“ (Jägermeister mit Rumple Minze). Am Sonntag hatte ich den bis dahin schlimmsten Hangover in Florida. Erst am Abend, als ich bei Sweet Tomatoes, mich mit frischem Salat und einer köstlichen Hühner-Nudelsuppe gestärkt habe, wurde es endlich besser.
Bis Mittwoch habe ich mir dann erst mal selbst Alkoholverbot verschrieben. Am 4. Juli (Independence Day) ging es dann aber um so stärker weiter. Es war mal wieder ein „Drinking around the world“ im Epcot angesagt. Mein Problem war aber, dass ich Mittags schon bei Hooters beim Essen war, wo ich mir auch noch 4 große Budweiser (25 oz) gegönnt hab. Eigentlich wollte ich ja nur 2, aber dann kam ein heftiges Gewitter und ich bin da festgesessen. Außerdem war dort tote Hose, so dass ich die Barkeeperin „Amber“ etwas unterhalten musste. Danach ging das Drinking los, wo ich diesmal aber nur 6 der 11 Nationen geschafft hab: Mexico, Deutschland, Marokko, USA, England und Kanada.
Das Highlight des Abends war dann das Feuerwerk mit der 4th of July Special:

Ich möchte noch dazu erwähnen, dass das nur das kleine Feuerwerk in Disney World war. Das große fand im Magic Kingdom statt!
Im Anschluss wurden noch ein paar patriotische Songs, wie z.B. I am proud to be an american gespielt und es wurde zwischendurch einfach mal ein U.S.A., U.S.A., U.S.A. angestimmt. Hab da mehrmals Gänsehaut bekommen. Schade das es in Deutschland nicht so einen Nationalstolz gibt. Aber das ist ja eine andere Geschichte…
Am Donnerstag hatte ich nun wirklich den schlimmsten Hangover, der sogar den vom Sonntag noch übertroffen hat: Schweißausbrüche, taube Hände und dann noch das erste mal, dass ich mich in Florida übergeben musste. Entweder vertrag ich keinen Alkohol mehr oder mir hat jemand in Mexico oder in Marokko was in den Cocktail gemixt, denn ich kann mich nicht erinnern, wann es mir das letzte mal so schlecht ging! Immerhin hatte ich auch über 8 Stunden in der Nacht geschlafen. Jedenfalls ging es dann auch noch im überfüllten Bus in die Arbeit. Die Bremsmanöver, die Kurvenfahrten und dann noch das laute Rumgebrabbel haben die Busfahrt schlimmer als jedes Kirmesfahrgeschäft gemacht! Ja, wer saufen kann, kann auch arbeiten. Ich halte mich dran! Zum Glück war ich aber den ganzen Tag nur am Buffet, so dass ich nur wenig direkten Kontakt mit den Gästen hatte 🙂

Das wars auch schon wieder von dieser Woche. Gestern und heute hab ich es auch wieder ruhig angehen lassen. Heute Abend waren wir China-Buffet essen. Für 13 Dollar bekommt man hier echt ein riesiges Buffet, sogar mit Sushi, Pizza und Chicken Wings 🙂 Dazu gab es für mich aber nur eine Cola. Ich werde versuchen mal etwas Abstand vom Alkohol zu nehmen. Mal sehen ob es klappt, aber die Leber wird es danken…

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Fahrlehrer, Tropensturm und Service-Test

Viel passiert ist am letzten Wochenende nicht. Florida wurde von einem Tropensturm heimgesucht, bei dem viele schon Angst hatten, dass er sich zu einem Hurricane entwickelt. In unserem Umkreis gab es zwar auch ein paar Tornado-Warnungen, aber es ist im Grunde nichts passiert. Eigentlich wollten wir am Sonntag nach Daytona-Beach fahren, aber leider hat es auch dort den ganzen Tag nur geregnet, sodass wir es gelassen haben und ich der Jenny ein paar Fahrstunden gegeben habe. Jenny hat bisher noch keinen Führerschein und möchte ihn nun hier in den USA machen. Die Theorie-Prüfung hat sie schon bestanden, nur die praktische Prüfung fehlt noch. Da hier jede Person über 21 mit einem gültigen Führerschein Fahrlehrer spielen darf, hab ich den Part mal übernommen. Die ersten 3 Fahrstunden fanden am Sonntag auf dem Supermarkt-Parkplatz bei starkem Regen statt und 3 weitere Nachtfahrstunden fanden am Montag Abend auf dem Kirchenparkplatz (mit göttlichem Beistand) statt.
Ich finde Jenny macht sich schon sehr gut:

Das Mietauto hab ich dann auch noch zusammen mit Danica genutzt, um mal wieder ein paar deutsche Lebensmittel (hauptsächlich Wurst &Brot) im Magnolia Square Market einzukaufen. Mein persönliches Highlight waren 2 paar Weißwürste, die ich mir gleich am Donnerstag und Freitag vor der Arbeit, zusammen mit einem leckeren Franziskaner Weißbier und ein paar Aufback-Brezen gemacht hab 🙂
Am Sonntag Abend waren Daniel, Lilo, Jonas und ich noch im Orlando Ale House beim Essen, wo ich meinem Spitznamen „Pitcher-Stefan“ wieder alle Ehre gemacht hab. Es gab einen Pitcher Yuengling und dazu ein „Flat Iron Steak mit Boom Boom Shrimps“
Danach ging es noch zum Bowlen, wo es noch ein paar weitere Pitcher gab und wir von ein paar Profi-Bowlern ein paar Tricks gezeigt bekommen haben. Es war übrigens Disco-Bowlen mit einem DJ, der die Leute auf den Bowlingbahnen so richtig eingeheizt hat. Sowas bräuchten wir auf den Kegelbahnen auch mal, hat echt richtig Spaß gemacht!
Donnerstag und Freitag (ja das sind die Tage mit meinem leckeres Weizen-Weißwürst-Frühstück) hatte ich nun auch endlich meinen Service-Test. Was soll ich sagen: Ich hab ihn natürlich bestanden und das auch noch unter erschwerten Bedingungen! Mein erstes Spiel, bei dem man eine Bewirtung mit einem Manager durchspielen muss, hatte ich nämlich gleich bei zwei Managern: Lisa und Nikki, welche auch noch unsere strengste Managerin ist. Das Weizen am Morgen hat mir aber wohl die nötige Beruhigung gebracht, sodass ich das Spiel sehr gut bestanden habe. Auch am nächsten Tag hab ich das Spiel mit unserer Managerin Christina sehr gut bestanden. In wahrscheinlich 3 Wochen kann es dann endlich mit dem Service und damit auch mit dem Geldverdienen (dank Trinkgeld) losgehen! Ich freu mich schon…

Vom Spiel Deutschland gegen Italien hab ich zum Glück eigentlich nur die erste Halbzeit während meiner Pause mitbekommen. Hat mich aber gar nicht so interessiert. Ich war an dem Tag mehr mit meinem Service-Test beschäftigt. Der war mit wichtiger!
Mein italienischer Roomate konnte sich übrignes ein „Ciao Looser“ nicht verkneifen. Er hat sich aber immerhin gleich darauf wieder entschuldigt. Es ist so ein netter Kerl, man kanns ihm einfach nicht übel nehmen.

Seit gestern ist übrigens der Tropensturm wieder weg und wir haben ganztägig strahlenden Sonnenschein bei gut 35°C. Dafür ist jetzt aber in den Parks tote Hose. Heute durfte ich z.B. schon um 15 Uhr nach Hause. Wenigstens konnte ich dann das schöne Wetter noch genießen. Ich wäre jetzt aber auch gerne in Eichstätt beim Altstadtfest um ein paar Maß mit euch zum trinka.

P.S.: Das Foto mit dem Schach ohne Schafiguren ist moderne Kunst! Kunstbanausen 🙂

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Lange kein Bericht mehr…

Ja, viel ist mal wieder passiert in den letzten 2 Wochen.
Am Sonntag vor 2 Wochen sind Doro, Jenny, Ana und ich nach Blue Springs zum Schnorcheln gefahren. Normalerweise kann man da mit sehr vielen Fischen und teilweise auch Manatees tauchen. War ganz lustig, nur leider war an dem Tag viel los, sodass die meisten Tiere vertrieben wurden. Nur ein paar Schildkröten haben wir gesehen. Man kommt sich da fast ein bisschen vor, wie in einem Wasserpark. Jede Menge Leute haben Schwimmreifen und Luftmatratzen dabei und lassen sich dann damit den Fluss abwärts treiben. Es gibt aber einen großen Nachteil zu einem Wasserpark: Das Wasser im Fluss ist wirklich arschkalt!

Nach dem Schorchel-Ausflug sind wir noch in die Altstadt von DeLand, wo wir uns ein bisschen herumgeschländert sind, danach ging es noch ins Outlet und zum Schluss zum Abendessen zu Cracker Barrel. Danach kam das heftigste Unwetter, dass ich bisher erlebt habe. Wir sind gerade von Essen nach Hause gefahren, da haben wir schon die ganzen Blitze am Himmel zucken gesehen. Dann kurz bevor wir zu Hause angekommen sind, sind wir durch eine Regenwand gefahren. Es kam alles runter, was runter kommen konnte. Das letzte Stück bin ich nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren und ich habs trotzdem geschafft, fast in die Büsche zu fahren. Zeitweise konnte man nicht mal mehr bis zum Ende der Motorhaube sehen. Das Problem an den Abend war, dass ich ein Mietauto hatte und es bei unserer Security noch nicht angemeldet hatte. Deswegen musste ich bei der Einfahrt in unseren Apartmentkomplex aussteigen und die Papiere ausfüllen. Es ist zwar vorm Pförtnerhäusschen alles überdacht, aber es hat so heftig geregnet, dass auch darunter alles naß wurde. Ich also ausgestiegen und dabei schon klitschnass geworden. Security: „Wo ist der Mietvertrag?“ „Verdammt!“ Ich nochmal ins Auto und zurück und dabei wieder klitschnass geworden. Security: „Ich lass euch so rein. Komm einfach zurück wenn es aufhört zu regnen!“ Super! Wir sind dann in Richtung der jeweiligen Apartments gefahren. Das Problem war aber, dass alle ihr Zeug im Kofferraum hatten und keiner bei dem Regen nach noch rumkruschen wollte. Ca. 10 Minuten später kam dann Doro die Idee, dass wir unter einen Carport fahren könnten, dort das Zeug zusammensuchen, dann vor die jeweilige Haustür fahren und einfach reinrennen könnten!
So haben wir das dann auch gemacht.

Am Montag hatten wir endlich unsere Service- und Wine-Class, wo man das richtige Bedienen von Gästen, das Abräumen des Tisches und grundlegende Informationen über Wein beigebracht bekommt. Viel neues haben wir dabei aber nicht gelernt.
Der Unterricht fand in der Disney-University statt, zu der wir mit meinem Mietwagen gefahren sind. Auf dem Rückweg haben wir noch eine nette Entdeckung gemacht, da ich mich „zum Glück“ verfahren hatte. Wir waren dann quasi hinter Disney-World, wo es durch die hügelige Landschaft und die kurvigen Straßen aussieht, als wäre man gerade auf der B13 von Eichstätt nach Ingolstadt. Da kam gleich wieder etwas Heimatgefühl auf.
Am letzten Wochenende war ich mal so richtig faul. Sonntag haben wir uns gemeinsam das Spiel Deutschland gegen Dänemark bei Buffalo Wild Wings angesehen. Dabei haben wir uns noch mit ein paar Holländern angefreundet, die das Spiel Holland gegen Portugal gekuckt haben. War ein lustiger Nachmittag, bei dem wieder so einige Pitcher Bier und auch ein paar Schnäppschen vernichtet wurden. Am Abend haben wir uns noch ins Apartment ne Pizza bestellt und die Holländer in ihrer schweren Stunde unterstützt, indem wir dazu Heineken getrunken haben. Am Sonntag hab ich mal wirklich gar nix sinnvolles gemacht. Erst mal bis Mittag ausgeschlafen, dann groß mit Rührei und Speck gefrühstückt und nachmittags vorm Fernseher gechillt. Naja, am Abend hab ich mir noch ein Kilo Hackbraten gemacht, von dem ich mich nun fast die ganze Woche ernährt habe.
Nachdem wir die letzten Wochen Mittwochs immer ins Chillers gegangen sind, wobei es immer geregnet hat und es somit auf der Dachterasse nicht ganz so angenehm war, sind wir diesmal mit einer großen Gruppe ins Blue Martini gefahren. Das ist schon ein etwas edlerer Club, bei dem man mit Jeans und T-Shirt nicht reinkommt. Auch preislich ist es da drin natürlich nicht so ganz günstig, ein Cocktail kostet knapp 14 Dollar. Zum Glück ist Mittwochs Lady’s Night, sodass Frauen nur die Hälfte zahlen. Man muss sich dann halt nur die Drinks von den Frauen bestellen lassen 😉 Am Anfang hat mich der Abend ziemlich genervt, da es sehr voll war und so viele reichere ältere Männer unterwegs waren, welche die ganze Zeit die jungen Mädels angebaggert haben. Nachdem aber ein paar edle Spender 3 Flaschen Wodka auf den Tisch stellten, wurde der Abend doch noch gerettet 🙂

In der Arbeit ist in letzter Zeit nicht viel passiert. Es ist ziemlich ruhig. Ich werde fast jeden Tag gefragt, ob ich eher nach Hause möchte. Meistens hab ich das Angebot auch angenommen. Nächste Woche haben wir unseren Service-Test. Wenn wir den bestehen, können wir endlich als Bedienung arbeiten und richtig Geld verdienen. Ich bin auch schon fleißig am lernen und üben. Das folgende ist übrigens mein Übungsvideo. 😉

Es gibt auch noch ein paar Fotos von den letzten Wochen:

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Shopping-Rausch

Am Sonntag hatte ich nach 19 Tagen Dauerarbeit endlich mal wieder einen freien Tag und der wurde sofort ausgenutzt. Es ging mal wieder an den Strand, genauer gesagt nach Anna Maria Island. Ein wirklich sehr schöner und ruhiger Strand. Es kam sogar ein Delfin an, der nur wenige Meter entfernt von Jenny schwamm. Leider gibts kein Foto, da alle Mädels sofort ins Meer gerannt sind und ich zu müde war ein Foto zu machen 🙂
Zu meiner Verteidigung: 19 Tage durchgearbeitet und in der Nacht zuvor „All you can drink beer“ im Cowboys. Es gibt aber ein paar andere schöne Fotos vom Strand:

 

Den Mädels wurde es dann aber an dem Strand zu langweilig, sodass wir weiter südlich nach Siesta Key Beach gefahren sind. Da war schon etwas mehr los, da es wohl der einzigste Strand im Umkreis ist, bei dem man legal Alkohol am Strand trinken darf. Das ist schon lustig, wie es die Amerikaner gleich ausnutzen. Viele gehen gleich mit der Bierdose in der Hand ins Meer. Am Strandkiosk gibt es auch noch etwas besonderes:
Margarita im Eimer. Saskia und ich haben uns einen gegönnt!


Der hat dann auch ordentlich gewirkt:

Ein paar Stunden später, nachdem ich wieder einigermaßen ausgenüchtert war, hab ich die Mädels wieder sicher nach Hause gefahren.
Am Montag war dann Shopping-Tag. Da ich den Mietwagen noch hatte, bin ich erst einmal ein bisschen durch Orlando gefahren und hab noch mir unbekannte Gegenden erkundet. Nachmittags ging es dann in den örtlichen IKEA, wo ich mir nun endlich richtige Bettwäsche aus Baumwolle gekauft hab! Jetzt könnt ich echt den ganzen Tag im Bett verbringen! In Deutschland mag ich den Laden zwar eigentlich nicht so gern, aber es war doch schön da stundenlang durchzuschlendern und sich die europäisch-amerikanische Einrichtung da anzusehen. Danach hab ich ganz in der Nähe meinen neuen Traumladen gefunden: Total Wine & More Ein Laden, so groß wie ein Supermarkt und der fast nur alkoholische Produkte verkauft. Über 6 Regalreihen nur mit Bier und das aus allen möglichen Nationen, unter anderem auch aus Deutschland:

Daneben gibt es noch unzählige Whiskys, Wodkas und Tequilas. Letztere auch in als Shotgun geformten Flaschen. Ich war allerdings auch etwas enttäuscht, es gibt dort unzählige Liköre (z.B. Himbeere, Orange, Kräuter), aber keinen Kirschlikör! So wird das nix mit einer Goaßmaß. Naja, ich hab mich dann für 70$ mit deutschem Bier eingedeckt:

Das sollte mal wieder für ne Woche reichen 🙂
Nachdem ich nun schon mehre Stunden im IKEA und mehrere Stunden im Total Wine & More – Laden verbracht habe, hab ich im Anschluss auch noch mehrere Stunden im Walmart verbracht. Auch da gab es einen Großeinkauf an Lebensmitteln, Badartikeln und mehr. Mein Highlight dabei ist mein neuer vibrierender Schick Hydro 5 Power – Rasierer. Die Rasur ist wesentlich „smoother“ als bei Gilette Fusion und der Preis der Klingen ist auch noch wesentlich günstiger. Kann ich nur empfehlen! In Deutschland wird der Rasierer unter Wilkinson verkauft.
In der Arbeit herrscht momentan das komplette Chaos. Unser „Sommerfest“, also der Quick-Service, wird gerade zum ersten mal seit knapp 30 Jahren renoviert. Totes Insekten-Zeugs wurde bereits Kistenweise herausgetragen. Damit Disney aber kaum Geld entgeht, werden die Bratwürste und Frankfurter nun am Bierausschank (der Bierline) verkauft. Dazu müssen alle Würstchen einzeln, zusammen mit der Semmel, erst in Hot-Pockets verpackt werden, die das Zeug warm halten.
Das Wetter ist momentan ziemlich beschissen, deshalb ist im Park meist wenig los. Nur das Restaurant wird komischerweise jeden Abend voll. Am Dienstag hatten wir z.B. 1200 Reservierungen! Mit Ausnahme von meinen beiden freien Tagen (Sonntag und Montag), hat es die letzten Tage fast ganztägig geregnet.
Es sind momentan aber viele deutsche im Park. Besonders viele aus Bayern. Letzte Woche musste ich auch noch Übersetzungshilfe für die Notärzte leisten. Ein 15-jähriges bayerische Mädchen hat bei der Hitze zu wenig getrunken und hat einen Schwäche-Anfall bekommen. War aber zum Glück nicht Schlimm. Sie hat bei der Hitze zu wenig Wasser und zu viel Cola getrunken. Und ich hab ihr vorher auch noch ne Cola verkauft 🙂 Trotzdem wurde ich dann noch für die Übersetzungshilfe von unseren Managern mit Geschenken überhäuft: Eine Anstecknadel, eine Great-Service-Card und ein Buffet-Gutschein.

Das wars eigentlich schon wieder von der letzten Woche. Gestern Abend ging es noch ins Chillers. Das besondere diesmal war, dass es Abends geregnet hat und wir uns trotzdem oben auf der Dachterasse aufgehalten haben. Mit nem Whisky-Cola spürt man den Regen gar nicht mehr. Das tolle war auch diesmal, dass es im Vergleich zu den letzten Malen, nur annährend halb so voll war. So hat es mal wieder richtig Spaß gemacht.

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Arbeit ohne Ende

So, aktuell befinde ich mich in meiner zweiten 7-Tage-Woche und mit der ganzen Sauferei dazwischen werd ich langsam richtig fertig. Aber am Sonntag hab ich endlich wieder frei! Ein bisschen gelohnt hat es sich aber schon: Gestern bekam ich meinen Paycheck für die letzte Woche. Es waren immerhin, nach Abzug der Miete, 419 Dollar Netto. In dieser Woche wird es sogar noch etwas mehr, da ich nun vorraussichtlich bei 60 Stunden liege!
Nebenbei ist nicht viel passiert. Am Mittwoch war ich mit im „Chillers“, wo ich den wohl größten Preller überhaupt hier in den USA hatte. Bilder sagen mehr als tausend Worte:
Und am Samstag ging es mit ins „Cowboys“. Da waren es „10+x“ und somit war auch wieder ein ordentlicher Preller vorprogrammiert. Wenn halt nur nicht immer die Arbeit am nächsten Tag wäre!
Das Wetter war die letzte Woche sehr drückend mit Temperaturen über 30°C. Gestern, am Memorial Day, hat es wenigstens mal den halben Tag geregnet und gewittert. Da gabs dann auch mal ein kühles Lüftchen.
Am Freitag gab es  in der Nähe von Disney ein großes Buschfeuer. Insgesamt haben bis zu 15 acre (ca. 60 km²) gebrannt. Es konnte aber zum Glück schon bald wieder unter Kontrolle gebracht werden. Am gleichen Tag hat auch noch einer der Busse, der uns immer zur Arbeit bringt, gebrannt. Zufälle gibts!

Das wars dann eigentlich schon wieder. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche wieder etwas mehr über Freizeitaktivitäten berichten kann.

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Wieder mehr Arbeit

Nachdem die letzten Wochen hauptsächlich aus Spaß bestanden, ist nun mal wieder etwas mehr Arbeit angesagt. 4 Kollegen haben uns innerhalb der letzten 7 Tage verlassen. 2 wurden „terminiert“, da sie beim Essen vom Buffet und beim Annehmen von Trinkgeld erwischt wurden und 2 haben selbst gekündigt! So kann mal schnell aus einer eigentlichen 34-Stunden Woche, eine 55-Stunde Woche mit 7 Arbeitstagen werden.
Diesmal haben sogar meine Manager gesagt, dass ich „insane“ (verrückt) bin, dass ich freiwillig 7 Tage durcharbeite. Bisher hab ich aber wenigstens Glück mit meinen Positionen gehabt. Am Dienstag war ich z.B. den ganzen Tag (knapp 10 Stunden) am „Steam Table“, wo man Bratwürste und Frankfurter in die Semmel packen muss und dann noch Sauerkraut oben drauf klatscht. Wenn die Hitze da nicht wäre, wär das ein chilliger Job!
Viel weg war ich letzte Woche eigentlich nicht. Am Dienstag war ich seit langem mal wieder in meiner Stammkneipe „Hooters“, da ich einen Coupon für gratis Chicken-Burger bekommen hab und am Samstag waren wir im Kino und haben uns „The Avengers“ angesehen. Der Film ist gar nicht schlecht!
Tja, sonst ist diese Woche eigentlich nicht viel mehr passiert!

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Busch Gardens & Captain Eddy’s Canoe Trip

Ich überleg grad was ich letzte Woche gemacht hab, aber mir fällt grad gar nix ein. Hauptsächlich gearbeitet würde ich mal sagen. Gut, Mittwoch Abend haben Daniel und ich einen kleinen DVD-Abend mit Chips und Bier gemacht. Als Filme hatten „Jack and Jill“ mit Adam Sandler und „Tower Heist“ mit Ben Stiller. Es war also ein jüdischer Filme-Abend 🙂
Donnerstag wäre Throw-In für unsere neuangekommen Kollegen gewesen, doch der fiel leider aus. Am Freitag war auch nichts los und Samstag ging es mal wieder ins Cowboys.
Ach ja, Jasmin Tabatabei hat letzte Woche bei uns im Biergarten gegessen. Vorher hat sie ein Interview mit einem Kollegen von uns geführt.
Interessanter als die letzte Arbeitswoche war dann mein Wochenende: Am Sonntag hab ich mir (wie nun schon jede Woche) ein Auto gemietet. Mal wieder einen „Kompaktwagen“, bekommen hab ich aber einen Mazda5 Sport mit 3 Sitzreihen.
Ich bin nun endlich mal nach Busch Gardens gefahren, nachdem ich mir schon im Februar die Jahreskarte für Busch Gardens und Sea World zusammen gekauft hab. Im Park war absolut gar nichts los. Bei den großen Achterbahnen Sheikra, Montu und Kumba war jeweils 0 Minuten Wartezeit, lediglich bei der neuesten Achterbahn Cheetah Hunt waren teilweise bis zu 40 Minuten Wartezeit. Fotos hab ich diesmal keine gemacht, ich hab schon 2010 genug gemacht. Wer sie sehen will, findet sie hier!
Am Abend hab ich den Mietwagen noch dazu genutzt, um mal wieder richtig einzukaufen. Zunächst im Aldi. Meine Güte wie ungewohnt das wieder ist, dass man 25 Cent Pfand für einen Einkaufswagen zahlen muss und man den Wagen nach dem Einkauf nicht irgendwo am Parkplatz stehen lassen kann, dass es in einem Laden so wenig Auswahl gibt und dass man nicht mit Kreditkarte zahlen kann! Im Anschluss ging es dann gleich wieder zu Walmart, wo es das alles gibt 🙂
Montag war dann wieder das Highlight der Woche. Es ging mit Captain Eddy, dem Area Manager vom deutschen Pavillion, zu einer Kanu-Tour auf dem Wekiwa River. Es ging von Wekiwa Springs ca. 1 Stunde Flussabwärts zu einer kleinen Badestelle. Unterwegs gab es viel zu sehen, u.a. einige Alligatoren! Nach einem kleinen Badevergnügen ging es dann zurück. Flussaufwärts war wirklich anstrengender als ich dachte. Wir haben dann auch noch ein kleines Wettrennen veranstaltet. Insgesamt waren 8 Kanus unterwegs. Jenny und ich sind als Vorletzter mit unserem Kanu gestartet und als Zweiter zurück am Kanuverleih angekommen! Dafür hab ich heute aber den absoluten Muskelkater 🙂
Am Abend haben wir noch ein bisschen gegrillt. Endlich mal wieder Schweinesteak und Knoblauchbrot. Die Mädels haben noch einen Salat mitgebracht. Man war das lecker! Leider wurden wir aber schon bald von einem Gewitter vertrieben. Wir haben nun übrigens das typische Florida-Wetter bekommen. Morgens warm, Nachmittags schwül-heiß, Abends gibts ein Gewitter und danach ist es wieder angenehm warm.

Und hier noch ein paar aktuelle Fotos:

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Drinking around the world

Letzte Woche war mal wieder Großartig! Momentan wird es einfach jede Woche besser. Das Highlight diesmal war „Drinking around the World“, aber dazu später mehr…
Am Mittwoch hatte ich ausnahmsweise frei und hab den Tag hauptäschlich dazu genutzt, um mal so richtig auszuschlafen. Abends hab ich die „Cinco de Mayo“ (Oder wie ich immer sagte „Schinken mit Mayo“) Disney-Party besucht, die aber eigentlich 3 Tage zu früh stattfand. Es gab mexikanisches Essen, Musik und jede Menge Disney-Charaktere.


Leider gabs auch hier, wie auf allen anderen von Disney organisierten Partys keinen Alkohol, aber wir hatten trotzdem viel Spaß. Der Alkohol floss dafür im Anschluss reichlich, nachdem wir wie jeden Mittwoch, wieder ins Chillers gefahren sind.
Donnerstag hab ich es auch ruhig angehen lassen. Nach der Arbeit hab ich mir eine bayerische Brotzeit mit ein paar dunklen Weizen vom Magnolia Square Market gegönnt.

Freitag hatte ich den kürzesten Arbeitstag der Woche (10.30 bis 16.30 Uhr) und ich durfte sogar noch früher (um 15.50 Uhr) gehen, da wirklich gar nix los war. Ich bin dann noch mit Kerstin an den Pool, wo wir jeweils 10 Bahnen geschwommen sind. Ein bisschen Sport muss sein! Die verbrauchten Kalorien haben wir uns aber gleich im Anschluss beim „All you can eat“ Pizza-Buffet von Cicis Pizza wieder draufgefressen.
Der Samstagmorgen war ganz schön Actionreich. Als erstes sind wir um kurz vor 8 Uhr morgens, noch vor der Parköffnung, den „Rock ’n‘ Roller Coaster Starring Aerosmith“ bei Licht gefahren. Zur Info: Die Achterbahn befindet sich in einer Halle und da ist es normalerweise stockdunkel. Danach sind wir nochmal normal im dunkeln gefahren.
Im Anschluss sind wir noch in Toy Story Midway Mania, da dort aktuell nur 5 Minuten Wartezeit waren. Nach unserer Fahrt waren es schon 25 Minuten. In der Regel sind es mind. 60 Minuten. Mir wäre es aber nicht Wert, dort mehr als 20 Minuten anzustehen!
Danach sind wir noch den Star Wars Flugsimulator „Star Tours“ gefahren, ehe es zu unserer Backstage-Tour des „Tower of Terrors“ ging. Diese war wieder sehr interessant.  Zum Beispiel haben wir erfahren, das die Stühle im Eingangsbereich des „Hotels“ Sammlerstücke sind und somit mehrere Tausend Dollar wert sind. Die gesamte Technik der Aufzüge stammt von Otis. Da es sich bei der Attraktion um einen mysteriösen Aufzug handelt, die Firma jedoch nicht mit defekten Aufzügen in Verbindung gebracht werden möchte, gibt es nur winzig kleine Firmenlogos bei den Service-Aufzügen. Auch bei dieser Attraktion hatten wir wieder eine normale Fahrt und sogar zwei Fahrten mit Licht gemacht.
Vielen Dank an unsere Managerin Christina, die auch wieder diese Backstage-Tour organisiert hat. Sie ist die Frau mit der Cappy in der Mitte des Fotos.

Im Anschluss musste ich, wie viele andere auch, noch in die Arbeit. An diesem Tag war ausnahmsweise mal viel los. Es war „Cinco de Mayo“ und damit waren viele besoffene Mexikaner im Park 🙂
Sonntag sind Kerstin, Jenny, Franzi, Saskia und ich nach Clearwater Beach gefahren. Im Gegensatz zum Nissan Versa vom letzten Sonntag, hatten wir diesmal ein richtig tolles Mietauto: Den Chevy Cruze mit Vollausstattung. Gut, hat zwar auch 5 Euro mehr (27 Euro statt 22 Euro) gekostet, aber das hat sich vollkommen gelohnt!


Am Strand war dieses mal auch etwas mehr Action angesagt. Wir sind u.a. alle gemeinsam Banana Boat gefahren und Saskia und ich sind dann noch zu zweit Jet-Ski gefahren. Das macht vielleicht Spaß! Werde ich auf jeden Fall wieder mal machen.

Am Montag stand dann das absolute Highlight an: Es war Danicas Geburtstag und sie hat sich ein „Drinking around the World“ im Epcot gewünscht.
Früh Morgens um 9 musste ich erst mal den Mietwagen zurück bringen, danach ging es erst mal bis Nachmittags an den Pool. Vorher noch ein Bierchen und der Pool-Schlaf bei 34°C wurde noch angenehmer. Um 16 Uhr ging dann das Drinking los. Gestartet sind wir in Deutschland mit einem Altenmünster Oktoberfest, in Italien gab es Limocello (ekelhaft da warm), Amerika hab ich leider vergessen, in Japan hatte ich Kirin Bier, Marokko gab es ein Slushi mit Alkohol, Frankreich gabs Chardonnay, in UK hatten wir eine „Irish car bomb„, in Canda gabs Labatt Bier, in Mexiko hatten Daniel und ich gemeinsam einen Margarita und ein Tequila-Tasting, in Norwegen hatte ich auch noch ein landestypisches Bier, dessen Namen ich aber leider vergessen hab, in China hatte ich nix, da keine Zeit und zum Schluss gab es nochmal ein Oktoberfest-Bier in Deutschland und passend dazu haben wir zu den Oktoberfest-Musikanten auf der Tanzfläche getanzt und eine Polonaise durch den ganzen Biergarten gemacht. Wie schon in UK bei der Band „British Revolution“, haben wir auch wieder bei den Oktoberfest-Musikanten für die Stimmung gesorgt 🙂
Die Fotogalerie zum Drinking:


Ich muss gestehen, so betrunken wie an diesem Tag war ich schon lange nicht mehr und es ging trotzdem noch weiter. Gleich im Anschluss bin ich noch mit Jenny zum „Starlit Splash“ einer Beach-Party nur für Disney Cast Member im Typhoon Lagoon Wasserpark. Es gab ein Buffet, eine Dance-Area und man konnte alle Wasserattraktionen nutzen. Leider hab ich in meinem betrunkenen Zustand, mein Badezeug vergessen, so dass wir nur gegessen und gefeiert haben. Das war aber wohl auch besser so, sonst wär ich bestimmt noch ertrunken 😉
Am Ende gab es noch ein kleines Feuerwerk, ehe wir dann mit Kevin, den wir zufällig noch getroffen haben, wieder nach Hause gefahren sind.

Ach ja, in dieser Woche hatte ich meine ersten kleinen „Arbeitsunfälle“. Am Donnerstag hab ich mir heißen Kaffee über die Hand geschüttet und am Freitag heißes Hähnchenfett auf die Hose. Tat richtig gut!

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Es ist Halbzeit!

Ja, nun ist es wirklich soweit: 6 Monate in Florida sind schon vorbei und nur noch 6 Monate stehen mir bevor! Die Zeit vergeht einfach so unglaublich schnell!
In der Arbeit ist es momentan ziemlich chillig. Es ist mal wieder gar nichts los! Als Seater oder Greeter hat man am wenigsten zu tun. Wir spielen dann meist Fußball. Das ist echt toll, dafür auch noch bezahlt zu werden. Meine Profi-Karriere hat gerade begonnen 🙂
Am Samstag Morgen hatten wir eine Backstage-Tour von „Soarin“. War mal wieder interessant die Technik darin zu sehen und auch ein paar Fun-Facts zu bekommen. Zum Beispiel kann man an einer Stelle den Schatten des Hubschraubers sehen, von dem aus der Simulator-Film gedreht wurde. Das Highlight war wohl, als wir hinter der Leinwand standen und dadurch zusehen konnten, wie die Gäste über Kalifornien „fliegen“. Am Ende sind wir die Attraktion auch noch selbst gefahren, natürlich in der ersten Reihe!
Im Anschluss sind wir noch ein bisschen durch den Park gegangen und sind u.a. Mission:Space gefahren. Ich hab mir auch noch die Cheerleader Weltmeisterschaft angesehen, die gerade im Epcot stattfindet. Die habens echt drauf! Viel Zeit zum zusehen hatte ich aber leider nicht, da ich ab 14 Uhr noch arbeiten musste.
Am Abend sind wir mal wieder ins „Cowboys„. Da wir diesmal nur 9 Leute waren und damit das Taxi nicht ganz voll wurde, haben wir noch 9 Italiener mitgenommen. Eigentlich waren es nur die deutschen Mädels, die sie dabei haben wollten. Die Italiener mit denen ich bisher hier Kontakt hatte, waren zwar alle sehr nett, aber das waren richtige Proleten, die wir dabei hatten. Erst haben sie die ganze Zeit im Taxi rumgeschrieen, dann wollten sie nicht fürs Taxi bezahlen und bei der Rückfahrt haben dann auch noch 2 von denen genau hinter mir ins Taxi gekotzt! Die zwei sind dann beim Aussteigen gleich weggerannt, damit sie die Reinigungskosten nicht zahlen müssen. Einen Vorteil hatte das ganze doch noch: Unser Taxifahrer (Kojak) wird in Zukunft bevorzugt die Deutschen transportieren.
Sonntag haben Kerstin, Jenny und ich gemeinsam ein Auto gemietet um zum Strand und zum Einkaufen zu fahren. Das haben wir auch getan. Morgens um 9 Uhr haben wir das Auto abgeholt und sind dann auf direktem Wege direkt nach Cocoa Beach. Dort haben wir dann 3 Stunden verbracht. Im Anschluss sind wir noch durch den Ron Jon Surf Shop, dem größten Surf Shop der Welt. Bevor wir Cocoa Beach wieder verlassen haben, haben wir uns noch eine leckere Hawaii Pizza bei „Shark Pit“ gegönnt. Es ging dann weiter nach Sanford zum „Magnolia Square Market„, wo wir uns mit deutschen Lebensmitteln eingedeckt haben. Ich hab mir u.a. Aufschnitt-Wurst, Geräuchertes, Sonnenblumenbrot, Erdinger Weißbier und Augustiner Edelstoff gekauft. Jetzt fühl ich mich wieder wie in Deutschland! Am Abend sind wir noch nach Old Town und zum Fun Spot Kissimmee, wo wir noch Go Kart, im angeblich extremsten Multi-Level Go Kart-Kurs, gefahren sind.
Zum Tagesabschluss haben wir uns noch ein Käffchen im Starbucks, in der von Walt Disney geplanten Stadt „Celebration“, gegönnt. Wir haben draußen am Seeufer gesessen und in der Kneipe nebenan gab es Live-Musik. Das war einfach perfekt um den Tag ausklingen zu lassen!
Am Dienstag haben wir im kleinen Kreis (Kerstin, Franzi und ich) unser 6-Monatiges bei TGI-Fridays gefeiert. Für mich gab es ein hervoragendes 3 Gänge-Menü: Als Vorspeise Salat mit Blauschimmelkäse und Speck, als Hauptgang ein 225g Fire Grilled Black Angus Steak und als Nachspeise ein „Salted Caramel Cake“ mit Vanilleeis. Lecker!!!!

Ein paar Fotos von den letzten Tagen:

Übrigens Lauti wegen dem Club 33: Der ist im Disneyland in Kalifornien und da kommen nur die Mitglieder rein. Es gibt aber ein paar Fotos auf deren Website.

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Und weiter gehts…

Irgendwie hab ich das Gefühl, die Zeit vergeht immer schneller. Nur noch 1 Woche, dann bin ich schon 6 Monate in Orlando. Halbzeit!!! Oh mein Gott, ach du scheiße oder auf englisch „holy shit“! Momentan möcht ich noch gar nicht dran denken, wieder zurück zu fliegen, deswegen gleich wieder ablenken und an die letzte Woche zurückdenken 😉

Am Sonntag vor einer Woche waren Kevin, Jess, Janine und ich beim Bowlen. In den letzten 6 Monaten hab ich das Kegeln/Bowlen zum Glück nicht verlernt. In der ersten Runde wurde ich zwar nur Dritter (Kevin hatte einen Strike nach dem anderen und Jess hatte das Anfängerglück), aber in der zweiten Runde wurde ich dann verdient Erster 🙂
Montag Abend ging es ins Hooters, wieder dabei waren Kevin uns Jess. Es gab „All you can eat“ Chicken Wings. Leider hab ich an dem Tag schon ein bisschen zu viel gegessen, so dass ich nicht mehr so viele Wing geschafft hab, aber 20 wurden es dann doch noch.
Dienstag war dann wie immer für mich Ruhetag. Mittwoch war diesmal auch für mich Ruhetag. Naja, ich hatte einige Bierchen im Apartment. Donnerstag Abend war mal wieder ein „Throw In“ für die Neuangekommenen. Das Motto war diesmal „Pimp my Costume“. Ich war sehr begehrt an dem Abend, da ich an mein Disney-Kostüm Mini-Brezeln befestigt hab, die dann auch mal an mir abgeknabbert wurden 😉
Freitag Abend ging es mit Kevin auf eine Zigarre und Bier ins Cigarz, im Universal City Walk. Das ist ein „Kneipenviertel“ von den Universal Studios und somit mehr oder weniger die Konkurrenz von Disney, genauer gesagt Downtown Disney. War aber ein sehr gemütlicher Abend. Am Samstag war es dann nicht mehr ganz so gemütlich. Mein schwuler mexikanischer Roomate hat eine Gay-Party in unserem Apartment veranstaltet. Nachdem ich den ersten Typen mit Schminke und Frauenklamotten gesehen hab, bin ich schnell geflüchtet. Es ging mal wieder ins Cowboys! Quasi das krasse Gegenprogramm zur Gay-Party. Samstags ist dort ja immer „All you can drink“ Beer bis 1 Uhr und diesmal ist es wirklich geloffen! Nach 10 Minuten schon 3 Bier (je 0,35 l). Am Ende waren es dann 10 + x ! Gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass wir erst um 0 Uhr dort angekommen sind 🙂  Klitschnass bin ich dann gegen 3 Uhr zu Hause angekommen, nachdem ich noch ,bei einem heftigen Gewitter-Regen, vom Taxi zu meinem Apartment laufen musste. Eigentlich wollte ich dann wieder um 5.30 Uhr aufstehen, da wir eine Backstage-Tour von der Achterbahn „Expedition Everest“ hatten, nur leider hab ich total verpennt! 2 Wecker hab ich im Handy gestellt und ich wurde von mehreren Leute angerufen, doch leider hat das alles nix gebracht, da mein Handy auf Lautlos war! Ich ärgere mich immer noch, auch wenn mir mein Manager bereits versprochen hat, das wir die Tour in ein paar Monaten nochmal machen. Sonntag morgen war ich dann ziemlich schlecht gelaunt und das ist mir bisher noch kaum in Florida passiert! Eben weil ich die Backstage-Tour verpasst hab, das Internet laufen abstürzte, ich Kopfweh von dem doofen Bud Light Platium – Bier hatte, das Wetter an meinem freien Tag absolut beschissen war und mein Mitbewohner laut Musik gehört hat und nicht mal einen Song zu Ende hören konnte! Das beste war dann aber noch, dass ich dann gegen 12 Uhr Mittags angerufen wurde, ob ich heute nicht arbeiten könnte, da so viele Krank sind! Das hat aber glaub ich noch meinen Tag gerettet, da ich sonst nur den ganzen Tag weiter Bier getrunken hätte.
Am Abend hab ich mir noch 2 Goaß-Halbe gemacht, die mir meine Sportskameraden, zusammen mit einem Shirt rüber geschickt haben. War wirklich sehr lecker. Danke!

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